Zurich

Gedanken des Monats von Max Strom

Aus gutem Grund hatten sich die Arbeiter einst zusammengeschlossen, um den Achtstunden-Arbeitstag durchzusetzen. Heute sind wieder weit längere Arbeitszeiten die Regel, bei den Büroangestellten wie auch auf den Teppichetagen der Unternehmen. Immer mehr Menschen arbeiten 55-60 Stunden pro Woche, sind fast rund um die Uhr verfügbar und beantworten auch spät in der Nacht noch E-mails und SMS Nachrichten, weil sie den Schlaf nicht finden. (sie haben jedoch noch nie die Ursache für ihre Schlaflosigkeit der Tatsache zugeschrieben, dass sie mit ihrem Verhalten ihr Nervensystem nahe an den Zusammenbruch bringen).

Wenn wir zu viel arbeiten und zu wenig schlafen, fehlt uns letztlich die Hirn-Energie und Inspiration für jene Dinge, die wirklich wichtig sind in unserem Leben – sogar für unsere nächsten Beziehungen – Wir möchten nichts anderes als ausruhen und uns unterhalten lassen, bevor wir erschöpft ins Bett sinken und hoffen, dass wir die Nacht durch schlafen können. Zwischen der 60-Stunden-Arbeitswoche und dem üblichen 6-Stunden-Nachtschlaf besteht somit ein riesiges Kosten-Nutzen Gefälle.

Einige Menschen müssen wahnsinnige Arbeitpensen leisten, nur um schlecht und recht durchkommen. Andere arbeiten horrend viel, weil es von ihnen verlangt wird, oder weil sie glauben, das sei heutzutage üblich.

Wollen wir, dass dies in unserer Zeit normal ist? Gibt es etwas, dass wir, jede und jeder einzelne von uns, in unserem Leben tun können, um dies zu ändern? (darüber lohnt es sich mal nachzudenken, nachts um 3.)

   - Max Strom - Lehrer / Referent / Autor (www.maxstrom.com)